Die Amerikanische Gesellschaft für Plastische Chirurgie (ASPS) hat ihre jährlichen Statistiken veröffentlicht, aus denen hervorgeht, dass der Schönheitsmarkt in den USA gesund und kräftig ist. 2011 markiert das zweite Jahr, in dem ein ungebrochenes Wachstum des Marktes beobachtet werden kann.
Gemäss den Zahlen der ASPS wurden letztes Jahr in den USA 13.8 Millionen ästhetische Operationen durchgeführt – sowohl rein chirurgische als auch minimal-invasive; ein Wachstum von 5 Prozent im Vergleich zu den Zahlen von 2010. Ausserdem wurden insgesamt 5.5 rekonstruktive Behandlungen durchgeführt, was ebenfalls einem Plus von 5 Prozent gegen über 2010 entspricht.
Einige Besonderheiten zu den Zahlen:
- Zum ersten Mal seit 2004 waren Facelifts unter den Top Fünf der ästhetisch-chirurgischen Behandlungen
- Kinn-Vergrösserung, eine Behandlung, die vor allem bei Männern sehr populär ist, stieg mit insgesamt 21‘000 Fällen um satte 71 Prozent gegenüber 2010. Die Lippenvergrösserung – das Pendant dazu der Frauen – brachte es mit 25‘000 Behandlungen ebenfalls auf eine Steigerung von 49 Prozent
- Minimal-invasive Prozeduren stiegen um sechs Prozent auf beinahe 12.2 Millionen Behandlungen. Sie wurden wie immer angeführt von Botulinumtoxin Behandlungen, die sich um fünf Prozent gegen über 2010 verbessert (5.7 Millionen Behandlungen)
- Behandlungen mit Hyaluronsäure stiegen neun Prozent, solche mit Hydroxylapatit 36 Prozent und Eigenfett-Behandlungen 19 Prozent
„Wir sehen eine bemerkenswerte Steigerung der chirurgischen Behandlungen, wie Facelifts, die die Bedürfnisse einer alternden Baby-Boomer Gesellschaft wiederspiegeln,“ meinte ASPS Präsident Malcolm Z. Roth zu den Zahlen. „Der hauptsächliche Treiber hinter der starken Zunahme, sind aber die minimal-invasiven Behandlungen,“ so Roth.
2000/2010/2011 National Cosmetic Procedures
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